Sulzer Metco
Sulzer Konzern Kontakt Sitemap English
Sulzer Metco
  Sie sind hier: Home  Produkte & Dienstleistungen  Schweissen und Plattieren  PTA Plasma-Pulver-Auftragsschweissen
 
 
 

PTA und Schweisspanzerungen

Prozessbeschreibung
Verschleißschutzschichten können mit unterschiedlichen Schweissprozessen unter Verwendung von PTA Pulvern und Schweisszusatzwerkstoffen von Sulzer Metco Woka durchgeführt werden. Der einfachste Prozess ist das autogene Schweissen mit einem Azetylen-Sauerstoff Schweissbrenner. Mit dem Brenner wird am Bauteil ein kleiner Bereich auf Schmelztemperatur gebracht, gleichzeitig der Beschichtungswerkstoff, in Stab- oder Drahtform, geschmolzen und aufgeschweisst.


Azetylen-Sauerstoff Brenner

MIG (Metall Inert Gas) Schweissen ist ein gebräuchliches Verfahren für Beschichtungen. Ein MIG Schweissbrenner besitzt eine Kontaktdüse durch welche eine Drahtelektrode kontinuierlich zugeführt wird. Über die Kontaktdüse wird an die Drahtelektrode elektrische Spannung angelegt und ein Lichtbogen zum Bauteil, das gepanzert werden soll, gezündet. Durch diesen Lichtbogen schmilzt die Drahtelektrode kontinuierlich ab und bildet eine Panzerung am Bauteil. Um das Schweissbad gegen den Zutritt des Luftsauerstoffes während des Schweissvorganges zu schützen, wird ein inertes Schutzgas verwendet..

PTA (Plasma Transferred Arc) ist ein Schweissprozess, mit dem metallische Beschichtungswerkstoffe in Pulverform auf einem Werkstück aufgetragen werden und dort eine mit dem Substrat metallurgisch verbundene, harte und verschleissfeste Schicht bilden. Abhängig von dem eingesetzten Zusatzwerkstoff sind diese Oberflächen extrem verschleißbeständig und/oder korrosionsbeständig.

Zwischen einer Elektrode und einer Anode (Düse) wird ein sogenannter Pilotlichtbogen gezündet. Ein Trägergas, in der Regel Argon, wird ionisiert und bildet ein elektrisch leitendes Gasplasma. Nun kann zwischen der Elektrode und dem zu beschichtenden Bauteil ein übertragener Lichtbogen gebildet werden, der auf der Werkstückoberfläche ein Schmelzbad erzeugt. Der in das Plasma zugeführte Beschichtungswerkstoff wird wie auch die Bauteiloberfläche aufgeschmolzen und bildet am Werkstück die Beschichtung.


Der PTA Schweissprozess

Ein Hauptmerkmal des PTA-Verfahrens ist die gute Steuerbarkeit der Aufmischung. Hierbei werden im Allgemeinen weniger als 5% erreicht, während bei den MIG und WIG Prozessen beim Aufpanzern typischerweise 20-25% erreicht werden. Beim PTA Prozess bleiben also die edlen Eigenschaften des Beschichtungswerkstoffes sogar beim Auftragen nur einer Lage erhalten.

    Hauptmerkmale von PTA Schweisspanzerungen
  • Erzeugt harte, extrem verschleissbeständige Oberflächen
  • Metallurgische Bindung zum Grundwerkstoff
  • PTA Prozess bietet geringe Aufmischungsgrade
  • Beschichtungen sind vollkommen dicht und meist auch sehr beständig gegen Korrosion
  • MIG oder PTA Prozess kann automatisiert werden.
  • Sehr dicke Plattierungen möglich.
  • Oberflächliche Fehlstellen können aufgefüllt werden
  • Beschichtungen können durch Schleifen auf Mass bearbeitet werden.
  • Oberflächen können fertigbearbeitet und superfiniert werden.
  • Kurze Beschichtungszeiten



 

Downloads

Woka Carbide Materials (pdf, 1,02 MB)