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| Dichtungen in Honigwabenstruktur |
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Prozeßbeschreibung Honigwabenstrukturen werden als Dichtungselement zur Abdichtung von rotierenden gegen stehende Motorenflächen (Leitschaufelringe, Gehäuse) verwendet. Im Heissgasbereich bieten Honigwabenstrukuren eine wirkungsvolle Methode, um Leckverluste zu unterbinden und erhöhen so die Effizienz im Heissgasbereich. Gleichzeitig wird eine Beschädigung im Falle einer Berührung zwischen rotierenden und stehenden Komponenten minimiert. Sie stellen die heute übliche Art der Leckspaltkontrolle in Turbinenmotoren dar.
Honigwabenstrukturen können aus verschiedenen Metallen hergestellt werden, was den Einsatz in allen Sektoren des Turbinenmotors erlaubt. Überdies kann die Grösse der Honigwabenzellen speziellen Anforderungen angepasst werden. Die Verbindung mit den stationären Komponenten erfolgt traditionell durch Hartlöten.
Honigwabenstrukturen können auch mit Sinterpulver gefüllt werden. Das erhöht die Festigkeit der Honigwabenwände, wirkt Beschädigungen durch Ermüdung entgegen und sorgt für eine thermische Isolierung zwischen der Deckfläche und dem Grundsegment. Der Aluminiumanteil des Sinterpulvers schafft einen Vorrat an Aluminium, der in den Honeycombs Aluminiumoxid bildet und einen Schutz gegen Oxidation bei hohen Temperaturen darstellt.
Hauptmerkmale der Dichtungen aus Honigwabenstrukturen
- Wirkungsvolle Methode zur Leckspaltkontrolle bei geringem Gewicht
- Breite Auswahl an Werkstoffkombinationen, Zellengrösse und Abmessungen zur Anpassung an spezifische Erfordernisse.
- Erhöhte Effizienz des Heissgasbereiches
- Minimierte Beschädigung an den rotierenden Komponenten
- Einsetzbar bei allen Betriebstemperaturen
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