Thermisches Spritzen - Lichtbogenprozesse

Einfach, schnell und wirtschaftlich für den Einsatz vor Ort oder im Betrieb.

Der Lichtbogenspritzprozess verwendet als Spritzwerkstoff zwei metallische Drähte. Beide Drähte werden durch Anlegen einer elektrischen Gleichspannung entgegengesetzt gepolt und mittels eines Vorschubmotors mit exakt gleicher Geschwindigkeit durch Kontaktdüsen geführt. Durch die entgegengesetzte Polarität entsteht beim Berühren der beiden Drähte ein elektrischer Lichtbogen, welcher genügend Wärmeenergie entwickelt, um die Drähte kontinuierlich anzuschmelzen. Mit Hilfe von Druckluft wird der angeschmolzene Spritzwerkstoff zu Partikeln zerstäubt und auf eine vorbereitete Werkstückoberfläche geschleudert.
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Vielseitigstes thermisches Spritzverfahren für höchste Qualität, Zuverlässigkeit und Dauerhaftigkeit.

Zwischen einem elektrischen Pluspol (Anode) und einem Minuspol (Kathode) wird ein Lichtbogen gezündet. Dabei wird durchströmendes Gas ionisiert, so dass ein Plasmastrahl entsteht. Das Pulver wird in die Plasmaflamme injiziert, geschmolzen und mit hoher Geschwindigkeit auf die Oberfläche des Bauteiles geschleudert.
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Thermisches Spritzen - Verbrennungsprozesse

Flüssigbrennstoff HVOF mit breiter Akzeptanz in der petrochemischen Industrie

HVOF (High Velocity Oxygen Fuel) mit Flüssigbrennstoff verwendet ein Gemisch aus Sauerstoff und Kerosin, welches als Flüssigbrennstoff zugeführt wird. Der Brennstoff wird innerhalb der Spritzpistole sorgfältig mit Sauerstoff gemischt, tritt durch eine Düse aus und wird dort gezündet. Durch das mit ausserordentlich hoher Geschwindigkeit austretende Gasgemisch werden die Pulverpartikel beschleunigt und mit sehr hoher kinetischer Energie aber moderater Temperatur auf die Werkstück-Oberfläche geschleudert.
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Gasbrennstoff HVOF mit breiter Akzeptanz in der Turbinenindustrie

Die gasbetriebenen HVOF-Systeme verwenden je nach Anforderung des Betreibers Propylen, Propan, Wasserstoff oder Erdgas. Bei beiden HVOF-Prozessen werden beim Aufschlag die Spritzpartikel stark abgeflacht. Durch die im Vergleich zu den anderen thermischen Spritzverfahren geringe Partikeltemperatur weisen diese Schichten eine prognostizierbare chemische Zusammensetzung auf, sind nahezu homogen und haben einen feinkörnigen Aufbau.
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Die bewährte Methode für Antikorrosion und Reparaturen von beschädigten Oberflächen.

Ein drahtförmiger Spritzwerkstoff wird mittels eines Vorschubs durch eine Brenngas-Sauerstoffflamme abgeschmolzen, mit Druckluft verdüst und auf die Oberfläche aufgeschleudert. Drahtflammspritzen ist eine gebräuchliche Technik für die Reparatur von Maschinenelementen und den Korrosionsschutz. Die Flammenenergie erlaubt, je nach verwendetem Brenngas, die Verarbeitung von harten und weichen Drähten.
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Verbesserung und Wiederherstellung von Oberflächeneigenschaften und Verschleissschutz.

Ein pulverförmiger Spritzwerkstoff wird durch eine Brenngas-Sauerstoffflamme abgeschmolzen und dessen Partikel auf die Werkstückoberfläche geschleudert. Dort erstarren sie rasch, gehen mit der Oberfläche eine Bindung ein und formen die Beschichtung. Durch eine Luftkappe, welche die Düse umgibt, kann Pressluft mit variablem Druck zugeführt werden und die Flamme in geeigneter Form anpassen.
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